Start in den Radio- und Online-Journalismus – multimediales Ausbildungsprojekt unter Schirmherrschaft von Gundula Gause
10. April 2013, Allgemein
Viele junge Menschen träumen davon in den Medien zu arbeiten. Doch wer heute einen Job in Radio-, TV- oder Onlineredaktion anstrebt, steht vor besonderen Herausforderungen: Die Konkurrenz ist groß – viele Mitbewerber haben das gleiche Ziel; es fehlt an journalistischer Praxis oder einfach an den richtigen Kontakten.
Das Ausbildungsprojekt „radio-starter multimedial“ setzt genau an dieser Stelle an: Es bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Start in den Journalismus, neben Schule, Ausbildung oder Uni. Der radio-starter-Kurs beginnt im Sommer 2013, dauert eineinhalb Jahre und bietet Workshops, Praktika, praktische Übungsflächen und eine Medienexkursion nach Berlin. Neben radiojournalistischen Grundlagen werden auch Kenntnisse im Video- und Online-Journalismus vermittelt. Professionelle Journalisten helfen beim Start, sie geben Tipps und vermitteln wertvolle Kontakte.
Schirmherrin des Projekts ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause, sie sagt: „Heute ist der Journalismus multimedial geworden: Wer beim Radio arbeitet, muss bei Facebook zuhause sein, Fotos für die Website machen und eigene Videos drehen. Und natürlich schon vor dem Volontariat dies alles einwandfrei beherrschen… Deshalb ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig für diesen Beruf zu qualifizieren und die praktische Arbeit kennenzulernen. Das Projekt radio-starter ermöglicht jungen Menschen, erste Schritte auf diesem Weg zu gehen – und das parallel zu Schule oder Studium.“
Bis zum 31. Mai (Posteingang) können sich junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren bewerben! Unter allen Bewerbern werden 16 Teilnehmende für das Projekt ausgewählt.
Verschiedene Partner unterstützen radio-starter: unter anderem die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) in Kassel und die Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).
Dank der Unterstützung der Kooperationspartner betragen die Teilnahmegebühren für die Ausbildung pro Teilnehmer nur 795,00 Euro.
Weitere Informationen gibt es unter www.radio-starter.de
Berufsinformationstag “Dein Start in die Medien”
20. September 2012, Allgemein
 Berufsinfotag 2012 Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Hessische Rundfunk und die Hörfunkschule Frankfurt laden ein zum Berufsinformationstag “Dein Start in die Medien” am Dienstag, 06. November 2012.
Referenten der drei Medienhäuser geben Tipps für einen erfolgreichen Start in die Medien, liefern Infos zu Praktika, freien Mitarbeiten und Volontariaten und stellen Jobs bei Radio, Fernsehen, Internet und Print vor.
Volontäre der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichten von ihrem weg zum Print-Volo. Karsten Kähler, Personalreferent beim Hessischen Rundfunk, gibt Tipps für eine gelungene Bewerbung. Und Andreas Fauth, Leiter der Hörfunkschule Frankfurt, zeigt Wege ins Radio auf.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung an info@hoerfunkschule-frankfurt.de aber erforderlich!
Los geht’s am Dienstag, den 06. November 2012, um 10:00 Uhr in der Hörfunkschule Frankfurt. Ab 13:30 Uhr schauen wir hinter die Kulissen vom Hessischen Rundfunk.
Multimedia-Lernredaktion für angehende Journalisten
16. August 2012, Allgemein
Ausbildungsradio begleitet Internationale Wochen gegen Rassismus 2013
„Irgendwas mit Medien“ ist nicht nur ein Berufswunsch, sondern vor allem ein Handwerk, das angehende Journalisten lernen müssen. Dafür müssen sie viele verschiedene Werkzeuge und Techniken beherrschen, aber auch ein Gespür haben für die Dinge, die sie bearbeiten wollen. Die fachgemäße Handhabung von Werkzeugen und die richtige Technik lernen sie am besten in einer Werkstatt – bei der praktischen Arbeit unter professioneller Anleitung. Das Gespür entwickeln sie beim Ausprobieren.
Leider können viele Praktika und journalistische Studiengängen diese Übungsfläche nicht bieten. Gerade im Bachelor-Master-System bleibt Studierenden wenig Zeit, um das journalistische Handwerk von der Pike auf zu lernen. An dieser Stelle setzt das Ausbildungsradio der HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT an: es gibt angehenden Journalisten die Möglichkeit zum „learning by doing“ in einer Lernredaktion. Die Teilnehmenden gehen mit ihrem eigenen Radiosender für zwei Wochen live on air – und übernehmen dabei sämtliche Jobs selbst: vom Moderator über den Nachrichten-Sprecher bis zum Reporter! Dabei lernen sie nicht nur die Arbeitsweisen beim Hörfunk, sondern sind auch multimedial im Einsatz: als Videojournalisten, Online-Redakteure oder Social Media-Manager. Denn das moderne Handwerk des Journalisten ist schon längst multi- und crossmedial.
Interessierte können sich ab sofort für eine Teilnahme am Ausbildungsradio informieren – beim
Info-Abend
am Freitag, den 24. August 2012, ab 18:00 Uhr
in der Hörfunkschule Frankfurt
wird ausführlich über das Praxis-Projekt, die Lernredaktion, die Vorbereitungen und den Ausbildungsverlauf informiert. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Eine kurze Anmeldung per E-Mail an info@ausbildungsradio.de ist erwünscht.
Das Ausbildungsradio soll im März 2013 auf Sendung gehen. Thematisch begleitet es die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in Frankfurt, zu denen der Interkulturelle Rat in Deutschland aufruft. Mehr als 70 bundesweite Organisationen und Einrichtungen sind daran beteiligt, die ein Programm mit mehr als 1000 Veranstaltungen bieten. Die Teilnehmenden des Ausbildungsradios berichten über Veranstaltungen in Frankfurt, liefern Hintergründe und lassen Organisatoren und Teilnehmende zu Wort kommen. Dabei soll das Programm der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vorgestellt, aber auch kritisch begleitet werden. Auf diese Weise lernen die Teilnehmenden des Ausbildungsradios auch, sich mit einem vielschichtigen Themenkomplex auseinander zu setzen.
Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ laufen vom 11. bis zum 24. März 2013. In Frankfurt gibt es einen Kickoff am Freitag, den 9. März 2013. Ab diesem Zeitpunkt ist das Ausbildungsradio für zwei Wochen in Frankfurt sowie im Internet live on air.
Netzwerk-Tagung – Recht und Freitheit im Journalismus
27. Juni 2012, Allgemein
Recht und Freiheit – gibt’s das überhaupt im Journalismus? Was ist erlaubt, erwünscht, verboten? Darüber diskutieren junge Journalisten und erfahrene Medienmacher bei der Medienhaus-Netzwerk-Tagung am 25. und 26. August 2012 in der Hörfunkschule Frankfurt.
Was geht im Internet? Teilen ist der Inbegriff des Social Web – aber wann hat es sich aus-geteilt? Wo bleibt das Urheberrecht? Wie funktioniert Radio in der Facebook-Ära? Darüber referieren der Hörfunk- und Onlinejournalist Daniel Fiene und der erfahrene Radiomacher Patrick Lynen.
Multimedia, Social Media, Videos und Podcasts – die Online-Welt hat den Journalismus gravierend verändert. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat daher eine Abteilung, die die Strategie des Hauses koordiniert. Michael Carl leitet diese Abteilung. Mit ihm und den SWR-Multimedia-Redakteuren Stefan Köhler und Raphael Timm sprechen wir darüber, wie verzahnt die Medien bei einem modernen Rundfunkhaus sind und was Radio online kann und umgekehrt.
Wo beschränken sich Medienmacher selbst? Warum Formatradio? Und warum damit brechen? Das sind die Themen von hr3-Chef Jörg Bombach und Radio-Berater Andreas Schulz. Warum funktioniert die „Bombi-Show“? Und warum tragen viele Radiomacher ein Korsett?
Was Print online kann fragen wir Kathrin Konyen, die in der iPad-Redaktion der Süddeutschen Zeitung arbeitet. Außerdem gehört sie zum Bundesvorstand des Deutschen Journalistenverbands (DJV), der sich für Rechte und Freiheiten von Journalisten einsetzt. Und für eine gute Journalistenausbildung.
Wie wichtig eine gute Ausbildung ist, davon können Sarah-Lisa Angress und Rebekka Plies berichten. Rebekka Plies steckt mitten im Volontariat beim SWR. Sarah-Lisa Angress hat gerade ihr Volontariat im Medienhaus in Stuttgart absolviert und arbeitet jetzt als Reporterin beim Hessischen Rundfunk. Beide haben am Anfang ihrer Laufbahn beim Ausbildungsradio der Hörfunkschule teilgenommen.
Wir laden Sie und Euch herzlich zur Netzwerk-Tagung am Wochenende 25. und 26. August 2012 ein. Los geht’s am Samstag um 11:00 Uhr. Am Abend feiern wir ein Sommerfest im Hof des Medienhauses mit ausreichen Gelegenheit zum Kennenlernen und Netzwerken – Essen und Getränke inklusive. Am Sonntag läuft die Tagung von 11:00 bis ca. 15:30 Uhr.
Die Teilnahme – inkl. Verpflegung beim Sommerfest am Samstagabend – kostet nur 80,00 Euro. Schüler und Studenten zahlen nur die Hälfte (40,00 Euro). Für Mitglieder des DJV Hessen ist die Teilnahme kostenlos, die Plätze sind allerdings begrenzt.
Anmeldung hier
RADIOSIEGEL für eine gute Volontärsausbildung im privaten Hörfunk
19. Juni 2012, Allgemein
Jetzt bewerben – private Radiosender in Deutschland sollen ausgezeichnet werden.
Wer macht das erfolgreichste Radioprogramm? Das zeigt zweimal im Jahr die Media-Analyse. Dann wissen Programmmacher und Hörer, wer mit seiner Quote ganz vorne ist.
Was ist aber das Fundament für nachhaltigen Erfolg im Radio?
Wesentlich ist neben anderen Faktoren wie der regionalen Verankerung, der Zielgruppenansprache und der richtigen Musik auch die Ausbildung des Radionachwuchses. Ein Radio braucht junge Leute, die sich engagieren und für ihre journalistische Tätigkeit eine gute und umfassende Ausbildung erhalten. Mit dem Ziel, die Qualität im Radio zu fördern, haben sich in der INITIATIVE RADIOSIEGEL Landesmedienanstalten, Verbände, Institutionen, Gewerkschaften und Ausbildungseinrichtungen zusammengeschlossen. Das RADIOSIEGEL will als Gütezeichen Impulse für eine vielfältige professionelle Volontärsausbildung setzen. Es zeichnet Radiostationen aus, die den Volontären mit ihrem Ausbildungsangebot einen gelungenen Einstieg in das Berufsleben bieten. Das besondere beim RADIOSIEGEL ist, dass sich hier die Volontäre selbst für ihre Sender bewerben.
Eine Jury aus Medienprofis entscheidet über die Vergabe des Siegels. Das RADIOSIEGEL wird im Rahmen der Frankfurter Hörfunkgespräche am 27.November 2012 vergeben.
Mitglieder der Jury sind Patrick Lynen, Nils Birschmann, Bernd-Peter Arnold und Wolfgang Sabisch.
Partner der INITIATIVE RADIOSIEGEL sind die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Rundfunk e. V., die Landesmedienanstalten von Baden-Württemberg (LFK), Bayern (BLM), Hessen (LPR Hessen), Mecklenburg-Vorpommern (mmv), Niedersachsen (NLM), Nordrhein-Westfalen (lfm), Saarland (LMS) und Thüringen (TLM), der Deutsche Journalistenverband DJV), die Deutsche Journalisten-Union (dju) in ver.di, die Initiative fair radio sowie die Ausbildungseinrichtungen Hörfunkschule Frankfurt und Evangelische Medienakademie.
Bis zum 16.07. 2012 können sich die Radiosender über die Homepage www.radiosiegel.de bewerben: Hier gibt es auch alle Informationen rund um das RADIOSIEGEL.
Claus Kleber im Kreuzverhör
12. Juni 2012, Allgemein
Extrem heikel waren die letzten Minuten vorm Interview mit Ahmadinedschad – warum, das hat ZDF-Moderator Claus Kleber bei „Redakteur im Verhör“ am 11. Juni in der Hörfunkschule Frankfurt verraten. Und noch viel mehr: Warum hat er die Schule geschwänzt? Warum hat er vom Juristen zum Journalisten umgesattelt? Warum hat er seine Festanstellung aufgegeben hat, um freier Mitarbeiter zu werden? Warum sind ihm Einschalt-Quoten nicht so wichtig?
Gemeinsam mit rund 130 Jungjournalisten hat Moderator Dennis Horn (WDR 1LIVE und youfm) Claus Kleber ins Verhör genommen und seine Journalisten-Laufbahn kritisch abgeklopft. Wie wurde er zum angeblich bestbezahlten Nachrichtenmoderator im deutschen Fernsehen? Was waren Schlüssel-Stationen seiner journalistischen Laufbahn? Die Live-Berichterstattung aus New York am 11. September 2001 oder das „Hintergrundgespräch“ mit dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer?
Hier geht’s Mitschnitt zum des Verhörs.
„Redakteur im Verhör“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des DJV Hessen gemeinsam mit der Hörfunkschule Frankfurt. Zweimal im Jahr stehen Promis aus den Medien im Kreuzverhör. Dabei können sich junge Journalisten und erfahrene Medienmacher kennenlernen und austauschen. DJV und Hörfunkschule wollen so Nachwuchsjournalisten unterstützen und eine qualitativ hochwertige Ausbildung fördern. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos!

ZDF-Moderator Claus Kleber im Kreuzverhör
5. Juni 2012, Allgemein
Redakteur im Verhör am 11. Juni 2012
Der bestbezahlte Nachrichtenmoderator im deutschen Fernsehen – das soll Claus Kleber sein. Wie hat er das geschafft? Wie wurde er zum Aushängeschild vom ZDF heute-journal? Seine Karriere soll bei „Redakteur im Verhör“ am Montag, den 11. Juni 2012, kritisch abgeklopft werden. Was waren Schlüssel-Stationen seiner journalistischen Laufbahn? Das Interview mit Ahmadinedschad, für das er zwei Jahre gekämpft hat? Die Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises für Fernsehjournalismus? Oder das „Hintergrundgespräch“ mit dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer?
Moderator Dennis Horn (WDR und youfm) und das Plenum nehmen Claus Kleber ins Kreuzverhör: Welche Frage hätte er besser nicht gestellt? Und welche Nachfrage hat er leider nicht gestellt? Mit welcher Berichterstattung hat er heute noch Bauchschmerzen? Aber auch: Warum hat er vom Juristen zum Journalisten umgesattelt? Was macht den Reiz dieses Berufes aus? Und wie wichtig ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland?
„Redakteur im Verhör“ ist eine gemeinsame Veranstaltung der Hörfunkschule Frankfurt und dem Deutschen Journalistenverband in Hessen (DJV Hessen). Hier können Nachwuchsjournalisten von „alten Hasen“ lernen und sich untereinander auszutauschen. Denn ohne Kontakte geht in den Medien gar nichts. Deshalb gibt es auch nach dem Verhör die Gelegenheit zum Netzwerken bei einem Glas Wein. Der Eintritt ist frei.
Los geht’s am Montag, den 11. Juni 2012 um 19.30 Uhr in der Hörfunkschule Frankfurt im gemeinnützigen evangelischen Medienhaus.
Hörfunkschule und Evangelische Journalistenschule suchen den “Hinhörer”
19. März 2012, Allgemein
Die evangelische Hörfunkschule Frankfurt und die Evangelische Journalistenschule Berlin suchen „Hinhörer“ fürs Radio: Junge Radiotalente zwischen 16 und 24 Jahren können ab sofort bei einem Nachwuchswettbewerb eigene Radiobeiträge einreichen und gewinnen: Ein Radio-Wochenende in Deutschlands Medienhauptstadt Berlin!
Der Nachwuchswettbewerb „Der Hinhörer“ soll die jungen Radiojournalisten fördern und ihnen berufliche Startchancen eröffnen. Gesucht sind eigene Beiträge, die zuvor für ein Schulradio, für ein Onlineradio oder für ein Bürgermedium produziert worden sind. Eine Jury kürt die besten Beiträge und lädt deren Macher für ein Wochenende nach Berlin ein, um dort an Radio-Workshops und Exkursionen teilzunehmen. Unter den Jury-Mitgliedern sind unter Anderem Moderator Andreas Bursche (1LIVE) und der gestandene Radiojournalist Volker Bernius (hr).
Eingereicht werden können selbst gesprochene Beiträge (Gebaute Beitrag mit O-Tönen) oder Reportagen zu sozialen oder gesellschaftlichen Themen von max. 3:30 Minuten Länge, die zwischen dem 1. Mai 2011 bis 30. April 2012 zum Beispiel bei Schulradios, Online-Radios oder Bürgermedien gesendet wurden. Das Thema des Beitrags kann frei gewählt werden.
Die Bewerbung erfolgt per E-Mail mit angehängter mp3-Datei an bewerbung@derhinhoerer.de. Einsendeschluss ist der 30. April 2012.
Weitere Infos zum Wettbewerb auf www.derhinhörer.de!

Ausbildungsradio geht live on air
6. März 2012, Allgemein
„Du weißt, was läuft!“ – der Slogan des Ausbildungsradios ist gleichermaßen das Motto von rund 70 jungen Journalisten. Zwei Wochen lang lassen sie Schule bzw. Uni ruhen, um Frankfurt einen eigenen Radiosender zu schenken – und um gleichzeitig ihrem Traumjob beim Radio ein großes Stück näher zu kommen. Ende der Woche schlagen sie ihre Zelte im gemeinnützigen evangelischen Medienhaus auf – und ab Freitag, 9. März, ist das Ausbildungsradio zum zehnten Mal live on air.
Vom 9. bis zum 24. März 2012 sendet das Ausbildungsradio „rockfun24“– live auf der UKW-Frequenz 92,9 im Frankfurter Stadtgebiet und per Webstream auf www.rockfun24.de. Rund 70 Nachwuchsjournalisten machen gut zwei Wochen Programm aus und für Frankfurt. Das Ausbildungsradio verfolgt dabei zwei Ziele: Zum einen soll Frankfurt für zwei Wochen einen eigenen Radiosender bekommen – mit allen Themen, die junge Menschen in Frankfurt interessieren. Zum anderen sollen Nachwuchsjournalisten fit für einen Job in den Medien gemacht werden und so die Berufsqualifikation von Jugendlichen gefördert werden.
Die Schirmherrschaft hat Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth übernommen: „Frankfurt am Main ist Standort für ein Ausbildungsprojekt, das in seiner Art einzigartig in Deutschland ist“. Daher unterstützen auch andere namhafte Unternehmen aus der Region das Projekt, z. B. Eintracht Frankfurt e. V., das Stadtmagazin „Journal Frankfurt“, der Deutsche Journalistenverband Hessen und die Hessische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen). Auch Medienprofis wie Mathias Münch (Hessischer Rundfunk) und Andreas Bursche (WDR) unterstützen als Paten die Arbeit der Hörfunkschule Frankfurt.
Das Ausbildungsradio ist ein junges, intelligentes Radio mit Information, Service, Bildung und Unterhaltung. Es begleitet die Oberbürgermeisterwahlen in Frankfurt ebenso wie die Bundespräsidentenwahl in Berlin. Die „Kulturkiste“ am frühen Abend berichtet über alle kulturellen Höhepunkte in der Stadt und „Das Magazin“ am Nachmittag liefert Hintergründe, Interviews, Meinungen und Reportagen. Bei der Talk-Sendung am Samstag sind Frankfurter Persönlichkeiten zu Gast.
Im Mittelpunkt stehen außerdem die SchulKinoWochen in Hessen und die Internationale Musikmesse Frankfurt, auf der das Ausbildungsradio auch mit einem eigenen Stand vertreten ist (Stand B50 in Halle 4.1). „Wir stellen Messe-Neuheiten vor, haben Künstler im Interview und geben Tipps für einen gelungenen Tag auf der Messe – mit allen Highlights an Konzerten, Instrumenten und Equipment“, freut sich Simon Rustler, der die Musikredaktion des Ausbildungsradios leitet.
Das Ausbildungsradio ist ein Projekt der HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT im gemeinnützigen evangelischen MEDIENHAUS. Die Schule bietet diverse Workshops, Netzwerktreffen und Ausbildungsprojekte für Nachwuchsjournalisten und interessierte Jugendliche an. Das Ausbildungsradio geht dieses Jahr zum 10. Mal auf Sendung. Seit zehn Jahren bildet das Medienhaus Journalisten aus und trägt zur Berufsqualifizierung von Jugendlichen bei.
Neue Mitarbeiterin / neuer Mitarbeiter im FSJ-Kultur gesucht
21. Februar 2012, Allgemein
Die Hörfunkschule Frankfurt im Medienhaus sucht ab 1. September 2012 eine neue Mitarbeiterin / einen neuen Mitarbeiter für unsere Stelle “FSJ Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur”.
Teilnehmende am FSJ können ein Jahr bei uns im Haus mitarbeiten – in der Multimediaredaktion und im Arbeitsbereich Aus- und Fortbildung für junge Journalisten.
FSJ-Kultur – das heißt: in einem Jahr viel ausprobieren und kennenlernen
– Umfragen, Interviews, Beiträge und Videos machen für die Multimediaredaktion.
– Bands vorstellen, Sendungen moderieren und produzieren für unser Ausbildungsradio und den Webstream von “rockfun24″.
– an über 50 Workshops zu Radio- / Online- / Print- und Videojournalismus kostenlos (!) teilnehmen und viel für die berufliche Zukunft lernen.
– spannende Veranstaltungen für junge Leute organisieren, wie “Redakteur im Verhör”, die Netzwerk-Tagung oder den nächsten SchoolRadioDay.
– unzählige junge Journalisten kennenlernen und von einem breiten Netzwerk in die Medien profitieren.
Das FSJ-Kultur beginnt am 01.09.2012 und endet am 31.08.2013!
Das FSJ-Kultur ist eine einmalige Chance: Wer einen Start in die Medien und in den Journalismus versuchen möchte, wird nie wieder so einfach und so viel lernen!
Wir haben festgestellt, dass ein FSJ-Kultur im Medienhaus dann besonders viel bringt, wenn die Bewerberinnen und Bewerber später selbst in den (Radio-)Journalismus gehen möchten und bereits erste Erfahrungen mitbringen.
Was sollten die Bewerberinnen und Bewerber mitbringen?
– hohes Interesse und Engagement für die Medien, insbesondere fürs Radio
– erste eigene Erfahrungen in einer Redaktion, eigene Arbeitsproben
– Spaß an neuen, kreativen Aufgaben
– Abitur, Führerschein
Die Bewerbung für das FSJ-Kultur läuft online über www.fsj-kultur.de.
Wir freuen uns aber ausdrücklich, wenn wir die Bewerberinnen und Bewerber schon kennen. Wir freuen uns z.B., wenn die Bewerberinnen und Bewerber bereits an einem Ausbildungsradio teilgenommen oder ein kurzes Praktikum im Medienhaus gemacht haben. Wer diese Vorerfahrung nicht mitbringt: Kein Problem, das ist kein Ausschlussgrund.
Die Hörfunkschule Frankfurt im evangelischen Medienhaus freut sich auf viele Bewerberinnen und Bewerber, der Online-Bewerbungsschluss ist der 31. März 2012.
Weitere Informationen zum FSJ-Kultur gibt es hier: http://www.fsj-kultur.de
Hessischer Rundfunk bietet wieder journalistische Volontariate an!
11. Januar 2012, Allgemein
Neugier, Kommunikationstalent, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein – das müssen Sie neben einem abgeschlossenen Studium und ersten journalistischen Erfahrungen mitbringen. Das Handwerk erlernen Sie in unserem journalistischen Volontariat.
Journalistinnen und Journalisten füllen das Programm mit Inhalten. Dazu zählen sowohl Berichte über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen, genauso wie die Begleitung von Sport- und Kulturereignissen, die Konzeption und Umsetzung von Service- und Unterhaltungssendungen und vieles mehr. Rechercheaufgaben gehören ebenso dazu wie Interviewführung, Sprechertätigkeiten und Zusammenarbeit mit Produktionsteams.
Das erwartet Sie im Volontariat:
Sie werden multimedial, also bei Fernsehen, Hörfunk und im Online-Bereich ausgebildet und durchlaufen verschiedene Redaktionen, in denen Sie alle wesentlichen journalistischen Tätigkeiten praktisch lernen. Außerdem absolvieren Sie journalistische Seminare und erhalten Einzelunterricht im Sprechen vor Mikrofon und Kamera.
Das sollten Sie mitbringen:
- Journalistisches Talent und Neigung
- Journalistische Grunderfahrungen (Nachweis durch Arbeitsproben und Praktika)
- Sehr gute Kenntnisse über die Kommunikationsmöglichkeiten im Internet
- Gut entwickeltes Urteilsvermögen und Verantwortungsbewusstsein
- Überdurchschnittliche Kommunikations- und Teamfähigkeit
- Sehr gute Ausdrucksfähigkeit, Sprachgewandtheit
- Für das Medium geeignete Stimme
- Abgeschlossenes Hochschulstudium zu Beginn des Volontariats, besonders gern auch im Bereich der Technik, Wirtschafts- oder Naturwissenschaften
Alle Infos…
Oberbürgermeisterin Petra Roth unterstützt das Ausbildungsradio
27. Oktober 2011, Allgemein
Ausbildung on air vom 9. bis zum 24. März 2012 in der Hörfunkschule Frankfurt
Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth hat die Schirmherrschaft für das Ausbildungsradio der Hörfunkschule Frankfurt übernommen und unterstützt so das bundesweit einmalige Ausbildungsprojekte für Jugendliche.
Rund 70 Nachwuchsjournalisten gehen vom 9. bis zum 24. März live on air – auf einer UKW-Frequenz fürs Frankfurter Stadtgebiet. Mit diversen Workshops, Team-Treffen und Coachings bereiten sich die Jugendlichen intensiv auf die zwei Sendewochen vor. Professionelle Radiomacher von öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern unterstützen sie dabei und bringen ihnen das radiojournalistische Handwerk bei.
Oberbürgermeisterin Petra Roth freut sich, dass die Stadt Frankfurt Standort ist für ein Projekt, das in seiner Art einzigartig in Deutschland ist. Sie schreibt in ihrem Grußwort:
„Das Ausbildungsradio will aus und für Frankfurt berichten, einen Blick darauf werfen, was Jugendliche in unserer Stadt bewegt. Zum anderen will das Ausbildungsradio Jugendlichen helfen, ihren Traumjob in den Medien ein großes Stück näher zu kommen. Denn die jungen Journalistinnen und Journalisten können beim Ausbildungsradio alle Jobs kennenlernen, die ein Radiosender zu bieten hat – in der Praxis und unter Live-Bedingungen: Vom Reporter, der in den Frankfurter Stadtteilen unterwegs ist, über den Sportredakteur, der die Spiele vom FSV und der Eintracht begleitet, bis zum Kulturredakteur, der sich auf die Suche nach den Highlights am Museumsufer macht.“
Die Teilnehmenden lernen beim Ausbildungsradio von der Pike auf, was beim Radio richtig und wichtig ist. Sie steigern so ihre Chancen auf Praktika, freie Mitarbeit und das begehrte Volontariat. Sie verfügen anschließend über „Airchecks“ ihrer eigenen Sendungen, Beiträge und Reportagen, mit denen sie sich bewerben können.
„Ein Job in den Medien ist heutzutage beliebter denn je! Rundfunk- und Medienhäuser bekommen jeden Tag zahlreiche Bewerbungen von jungen Menschen. Genommen werden meist die, die schon Erfahrungen haben und mit Fachkenntnis punkten können. An diesem Punkt setzt das Ausbildungsradio an! Es bringt jungen Menschen bei, wie gutes Radio gemacht wird und wie Medien funktionieren.“, so Oberbürgermeisterin Petra Roth.
Das Ausbildungsradio ist ein Projekt der Hörfunkschule Frankfurt im gemeinnützigen evangelischen Medienhaus.
Jugendkirchentag 2012: Hörfunkschule bietet Workshop zum Veranstaltungsradio
26. September 2011, Allgemein
- Du begleitest den Jugendkirchentag mit einem eigenen Radiosender
- Du gehst live on air und bist mit dem Mikrofon unterwegs
- Du berichtest von Konzerten, Diskussionen und Workshops
- Du machst Radio und lernst dabei das journalistische Handwerk
Wir bereiten Dich mit einem intensiven Workshop auf Deinen Einsatz als Reporter, Redakteur oder Moderator vor. Du lernst, Interviews zu führen, O-Töne zu schneiden und Reportagen zu machen. Ein Wochenende lang mit anderen Jugendlichen in der Hörfunkschule Frankfurt.
Workshop: 09. bis 11. Dezember 2011
Jugendkirchentag: 07. bis 10. Juni 2012
Die Teilnahme am Workshop kostet p. P. nur 30,00 Euro bzw. 50,00 Euro mit Übernachtung in der Jugendherberge Frankfurt.
Alle Infos und Anmeldung:
Telefon: 069.92 107 223 / E-Mail: info@hoerfunkschule-frankfurt.de

Mit Pioniergeist, Mut und Leidenschaft gegen die Radiowüste Deutschland
17. August 2011, Allgemein
Teilnehmende der Netzwerk-Tagung sprechen sich für gehaltvolleres Radioprogramm aus
„Pioniergeist, Mut und Leidenschaft – das fehlt im deutschen Radiomarkt“, sagt Thorsten Scholz, Radioberater und Referent auf der Medienhaus-Netzwerk-Tagung in der Hörfunkschule Frankfurt. Seiner Ansicht nach sind es nicht mehr kreative Journalisten, die das Programm machen. Die wahren Programmmacher sind Mediaanlayse und Marktforschung. Denn nur darauf steht die Führungsriege der meisten Sender – und steht damit gut gemachtem Radio mit Gehalt oft genug im Weg. „Wir brauchen die breite Masse!“ – so lautet die Devise der meisten Programmverantwortlichen.
Die Folge: das Radio in Deutschland ist zwar komplett formatiert, aber ohne Format. Und damit charakterlos. Es überrascht nicht. Es überzeugt nicht. Dabei könnten auch Unterhaltungssender und Popwellen mit mehr Gehalt auch mehr erreichen. Vielleicht auch mehr Hörer. „Ich würde wieder mehr Radio hören, wenn es mehr Inhalt gäbe! Aber der ständige Wechsel aus Superhits und Anbiederei geht mir auf die Nerven!“, merkt eine Teilnehmerin an. „Die Hörer sind nicht so dumm, wie viele Programmverantwortliche denken!“
„Programmdirektoren sollten den Mut haben, dem Pioniergeist der angehenden Radiomacher eine Chance zu geben. Dann sind sie auch wieder mit Leidenschaft dabei. Und Leidenschaft war schon immer ein guter Programmmacher!“, fasst Thorsten Scholz seinen Vortrag zusammen.
Kritische und kreative Journalisten auszubilden hat sich die Hörfunkschule Frankfurt zur Aufgabe gemacht. Deshalb lädt sie unter anderem einmal im Jahr zu Netzwerk-Tagung ein, auf der aktuelle Themen aus der Medienwelt diskutiert werden. „Wir wollen keine Discjockeys ausbilden, die Musik ansagen, sondern Journalisten, die mit Leidenschaft zu Werke gehen und auch den Mut haben, kritische Fragen zustellen!“, sagt Andreas Fauth, Leiter der Hörfunkschule.
Die nächste Gelegenheit für kritische Fragen ist am (Achtung: neuer Termin!) Montag, den 7. November 2011. Dann ist WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn bei „Redakteur im Verhör“ zu Gast!
Netzwerk-Tagung: Zahlt sich Journalismus (noch) aus?
30. Juni 2011, Allgemein
Wer Geld bekommt, hat es noch lange nicht verdient. Und wer Medien macht, macht noch lange keinen Journalismus. Aber mächtig sind die Medien schon: Sie können Revolutionen auslösen, Politiker stürzen oder viel Geld in die Kassen spülen. Was bedeutet das für junge Journalisten? Lohnt sich journalistische Arbeit überhaupt noch? Finanziell oft genug nicht – aber dürfen sie wenigstens noch die Welt retten? Das ist Thema der 4. Medienhaus-Netzwerk-Tagung am 13. und 14. August 2011.
Erfahrene Medienmacher diskutieren über den – sowohl ideellen als auch finanziellen – Wert von Journalismus. Dabei geht es zum Beispiel darum, wie Facebook, Twitter & Co. Revolutionen auslösen – in der Arabischen Welt, aber auch in der Medienlandschaft. Welche Bedeutung haben soziale Netzwerke und Bürgerreporter für den Journalismus in Deutschland? Welche Bedeutung haben sie für den Arabischen Frühling?
Warum ist Deutschland eine Radiowüste und warum gibt es hierzulande kein originelles Programm? Darüber referiert Radioberater Thorsten Scholz. Wellenreiten zwischen Boulevard und Krisenbericht betreibt Gunnar Töpfer, der zum einen bei der Rock- und Pop-Welle hr3, als auch bei der Informationswelle hr info arbeitet und auch schon als Reporter in Afghanistan war. Wieviel Journalismus ist im Radio heute eigentlich noch möglich? Das ist Thema von Andreas Bursche, der die wichtigste Sendung bei WDR 1LIVE moderiert.
Als Referentinnen und Referenten sind zu Gast:
- Nahost-Experte Thomas von der Osten Sacken
- Krisenreporter Christoph Maria Fröhder, netzwerk recherche e. V.
- Moderator, Redakteur und Reporter Gunnar Töpfer, Hessischer Rundfunk
- Wortchef Günter Mahler, Radio Paradiso
- Privatfernsehen-Beauftragter Christian Engels, Evangelischen Kirche
- Morningshow-Moderator Andreas Bursche, WDR 1LIVE
- Radioberater Thorsten Scholz, „Doktor X“
- Volontäre Sarah Weber (Hit Radio FFH), Fabian Hamm (Funkhaus Aschaffenburg) und Marco Schleicher (Hessischer Rundfunk)
- Dresdner Büroleiter Maximilian Popp, DER SPIEGEL (angefragt)
Die Tagung beginnt am Samstag, den 13. August, um 11:00 Uhr und endet am Sonntag, den 14. August, gegen 16:00 Uhr. Am Samstagabend feiern wir ein Sommerfest im Hof des Medienhauses.
Anmelden können Sie sich per E-Mail an seminare@ev-medienhaus.de. Die Teilnahme kostet nur 80,00 Euro, Schüler und Studenten bekommen 50 Prozent Ermäßigung. Für Mitglieder gewährt der DJV Hessen einen Zuschuss!
Bundesweiter SchoolRadioDay startet in der Hörfunkschule
27. Mai 2011, Allgemein
Über 100 Schulradiomacher aus ganz Deutschland treffen sich am Wochenende (27./28. Mai) in Frankfurt zum vierten SchoolRadioDay. Hier bekommen sie Input für die Arbeit vor Ort: von Profis aus öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern lernen sie, wie professionelles Radioprogramm gemacht wird. Außerdem bietet der SchooRadioDay eine Plattform zum Austausch und Kennenlernen.
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, hat die Schirmherrschaft für den SchoolRadioDay übernommen. In ihrem Grußwort schreibt sie: „Wer wissen will, wie Radio wirklich funktioniert, hat dazu am 4. SchoolRadioDay die Gelegenheit. Dort können sich junge Radiomacher mit anderen Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland austauschen und lernen, wie professionelles Radio entsteht. Schulradio ist aber noch viel mehr. Es schult Teamgeist und Kooperationsfähigkeit. Es bereichert den Schulalltag genauso wie den eigenen Lebenslauf!“
In diesem Jahr steht der SchoolRadioDay unter dem Motto „oh oh oh – ein O-Ton“. Denn erst die richtigen O-Töne machen einen Radiobeitrag perfekt. Deshalb dreht es sich am Wochenende vor allem um Tipps und Tricks bei Umfrage und Interview. Prominente Referenten wie Dani Steinitz und Nik Breiden von planet radio trainieren die Teilnehmenden zudem im Sprechen vor dem Mikrofon. Zusätzlich können sich die Schülerinnen und Schüler über Ausbildungsmöglichkeiten und das Berufsziel Journalist informieren.
„In Deutschland gibt es vielfältige Formen von Schülerradios: Es gibt Pausenradios, Podcasts oder das Schulradio im Webstream. Manche Schulradios haben sogar ein Sendefenster im Lokalradio auf einer UKW-Frequenz.“, so Annette Schriefers von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen). „Wir sind uns sicher, dass die Radiomacher bei ihrem Treffen viel voneinander lernen können. Zudem leisten wir mit der Veranstaltung einen Beitrag zur medienpraktischen Arbeit in Schulen.“
„Der SchoolRadioDay ist eine gute Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler in die Radioarbeit hineinzuschnuppern. Durch die Mitarbeit beim Schulradio merken sie dann, ob der Radiojournalismus eine Berufsperspektive ist.“, so Andreas Fauth vom Evangelischen Medienhaus in Frankfurt. „Unserem Haus ist die Ausbildung junger Journalisten sehr wichtig. Mit Angeboten wie dem SchoolRadioDay und Schnupperkursen für Einsteiger wollen wir dafür erste Grundlagen vermitteln.“
Der SchoolRadioDay ist eine gemeinsame Veranstaltung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Evangelischen Medienhaus in Frankfurt.
„Der längste Morgenrock in Hessen“ – Ausbildungsradio „rockfun24“ macht gut zwei Wochen Programm für Frankfurt
22. März 2011, Allgemein
Tobi trägt den längsten Morgenrock in Hessen! Er moderiert die Morningshow beim Ausbildungsradio „rockfun24“ und ist jeden Tag von 7 bis 12 Uhr auf Sendung – mit Nachrichten alle Viertelstunde, Comedy und jeder Menge Rockmusik schon am Morgen! „Mit mir schlafen ist scheiße“, sagt Tobi mit einem Schmunzeln, „aber mit mir aufstehen ist geil!“ Er ist der gut informierte und gut gelaunte Wecker Frankfurts.
Vom 25. März bis zum 9. April 2011 sendet das Ausbildungsradio „rockfun24“– live auf der UKW-Frequenz 92,9 im Frankfurter Stadtgebiet und per Webstream auf www.rockfun24.de. Rund 70 Nachwuchsjournalisten machen gut zwei Wochen Programm aus und für Frankfurt. Das Ausbildungsradio verfolgt dabei zwei Ziele: Zum einen soll Frankfurt für zwei Wochen einen eigenen Radiosender bekommen – mit allen Themen, die junge Menschen in Frankfurt interessieren. Zum anderen sollen Nachwuchsjournalisten fit für einen Job in den Medien gemacht werden und so die Berufsqualifikation von Jugendlichen gefördert werden.
Die Schirmherrschaft hat Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth übernommen. „Frankfurt am Main ist Standort für ein Ausbildungsprojekt, das in seiner Art einzigartig in Deutschland ist“, schreibt sie in ihrem Grußwort. Außerdem: „Das Ausbildungsradio will einen Blick darauf werfen, was Jugendliche in unserer Stadt bewegt“.
Die Sportredakteure begleiten zum Beispiel die Spiele von der Eintracht und die Kulturredaktion macht sich auf die Suche nach den Highlights am Museumsufer. Die Nachrichtenredaktion behält den Umbau der Altstadt ebenso im Blick wie den Neubau der Europäischen Zentralbank. Die Reporter sind zwischen Campus Westend, Bankenturm und Alte Oper unterwegs.
Das Ausbildungsradio begleitet außerdem die SchulKinoWochen in Hessen: 2 Wochen, 100 Filme, 77 Kinos – das ist großes Kino im Radio. Jeden Tag gibt es Filmtipps – von Dokumentation über Blockbuster bis Kurzfilm – und Reportagen aus Frankfurter Kinos. Darüber hinaus ist das Ausbildungsradio live dabei auf der Musikmesse Frankfurt und hat dort sogar einen eigenen Stand (Stand C61 in Halle 4.1). „Wir stellen Neuheiten vor, haben Künstler im Interview und geben Tipps für einen gelungenen Tag auf der Messe – mit allen Highlights an Konzerten, Instrumenten und Equipment“, freut sich Simon Rustler, der die Musikredaktion des Ausbildungsradios leitet.
Das Ausbildungsradio ist ein Projekt der HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT im gemeinnützigen evangelischen MEDIENHAUS. Die Schule bietet diverse Workshops, Netzwerktreffen und Ausbildungsprojekte für Nachwuchsjournalisten und interessierte Jugendliche an. Weitere Infos finden Sie auf www.hoerfunkschule-frankfurt.de sowie auf www.ausbildungsradio.de.
Am Freitag, den 25. März, um 5 Uhr morgens geht das Ausbildungsradio auf Sendung…!
Start in den Radiojournalismus – Ausbildungsprojekt unter Schirmherrschaft von Gundula Gause
17. März 2011, Allgemein
Das Medium Radio fasziniert viele Jugendliche, und sie träumen davon, später selbst vor dem Mikrofon zu sitzen. Wer den Einstieg in die Radioarbeit sucht, hat es allerdings nicht leicht: umfangreiche Kenntnisse werden vorausgesetzt und die Bewerberzahl ist groß.
Die evangelische HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT bietet für junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren eine Ausbildung neben Schule oder Universität an. Das Ausbildungsprojekt radio-starter beinhaltet Workshops, Praktika, eine Medien-Exkursion nach Berlin und vermittelt wertvolle Kontakte in die Radioszene. Das Workshop-Programm bietet einen umfassenden Blick auf alle (radio-)journalistischen Formen und Themengebiete: Interviews führen, Reportagen produzieren, Nachrichten schreiben und Sendungen moderieren.
Schirmherrin des Projekts ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause, sie sagt: „Für junge Journalisten ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig für diesen Beruf zu qualifizieren und die praktische Arbeit kennenzulernen. Das Projekt radio-starter ermöglicht jungen Menschen, erste Schritte auf diesem Weg zu gehen.“
Zuerst müssen die zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber eine umfangreiche Bewerbung einreichen – unter anderem eine eigene Radioreportage. „Das klingt schwieriger als es ist“ – erklärt Andreas Fauth, Leiter der HÖRFUNKSCHULE, „nicht die Qualität der Reportage ist bei der Bewerbung entscheidend, sondern wie interessant und spannend das kurze Stück ist. Uns kommt es auf die Kreativität und das Engagement der Jugendlichen an.“
Verschiedene Partner unterstützen radio-starter: unter anderem die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) in Kassel, die Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie die hessischen Verbände für Journalisten (ver.di/dju, DJV Hessen und Hessische Jugendpresse) und der Evangelische Pressedienst. Dank der Unterstützung der Kooperationspartner betragen die Teilnahmegebühren für die Ausbildung pro Teilnehmer nur 695,00 Euro.
Bis zum 30. April 2011 können sich Interessierte für radio-starter bewerben. Weitere Informationen gibt es unter www.radio-starter.de oder bei der HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT Tel.: 069 / 92 107 405.
Neue Mitarbeiterin/neuer Mitarbeiter im FSJ-Kultur gesucht
3. Februar 2011, Allgemein
Die Hörfunkschule Frankfurt im Medienhaus sucht ab 1. September 2011 eine neue Mitarbeiterin, einen neuen Mitarbeiter für unsere Stelle “FSJ Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur”.
Teilnehmende am FSJ können ein Jahr bei uns im Haus mitarbeiten – als Teil der Rundfunkredaktion und als Teil der Aus- und Fortbildung für junge Journalisten.
FSJ-Kultur – das heißt: in einem Jahr viel ausprobieren und kennenlernen
- Umfragen, Interviews, Beiträge machen für die Rundfunkredaktion
- Bands vorstellen, Sendungen moderieren und produzieren für unser Ausbildungsradio und den Webstream von “rockfun24″
- an über 50 Workshops zu Radio- / Online- / Print- und Videojournalismus kostenlos (!) teilnehmen und viel für die berufliche Zukunft lernen
- spannende Veranstaltungen für junge Leute organisieren, wie “Redakteur im Verhör”, die Netzwerk-Tagung oder den nächsten SchoolRadioDay
- unzählige junge Journalisten kennenlernen und von einem breiten Netzwerk in die Medien profitieren
Das FSJ-Kultur beginnt am 01.09.2011 und endet am 31.08.2012!
Das FSJ-Kultur ist eine einmalige Chance: Wer einen Start in die Medien und in den Journalismus versuchen möchte, wird nie wieder so einfach und so viel lernen!
Wir haben festgestellt, dass ein FSJ-Kultur im Medienhaus dann besonders viel bringt, wenn die Bewerberinnen und Bewerber später selbst in den (Radio-)Journalismus gehen möchten und bereits erste Erfahrungen mitbringen.
Was sollten die Bewerberinnen und Bewerber mitbringen?
- hohes Interesse und Engagement für die Medien, insbesondere fürs Radio
- erste eigene Erfahrungen in einer Redaktion, eigene Arbeitsproben, Spaß an neuen, kreativen Aufgaben
- Abitur, Führerschein
Die Bewerbung für das FSJ-Kultur läuft online über www.fsj-kultur.de.
Wir freuen uns aber ausdrücklich, wenn wir die Bewerberinnen und Bewerber schon kennen. Wir freuen uns z.B., wenn die Bewerberinnen und Bewerber bereits an einem Ausbildungsradio teilgenommen oder ein kurzes Praktikum im Medienhaus gemacht haben. Wer diese Vorerfahrung nicht mitbringt: Kein Problem, das ist kein Ausschlussgrund.
Die Hörfunkschule Frankfurt im evangelischen Medienhaus freut sich auf viele Bewerberinnen und Bewerber, der Online-Bewerbungsschluss ist der 31. März 2011.
Hörfunkschule unterstützt Nachwuchsprojekt “heavenradio on air”
13. Dezember 2010, Allgemein
Reportagen, Interviews und Nachrichten vom Kirchentag – heavenraDIO, das Radioprogramm der evangelischen Privatfunkredaktionen in Deutschland wird im Juni umfassend vom Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden berichten. Das besondere: Die Redaktion wird von acht Nachwuchsreportern unterstützt, die sich ab sofort für ihren Einsatz beim Radio bewerben können.
Der Nachwuchswettbewerb „heavenradio on air“ macht diesen außergewöhnlichen Einstieg ins Radiogeschäft möglich. Nachwuchsreporter im Alter von 16 bis 24 Jahren sollen zusammen mit den Profis der evangelischen Privatfunkredaktionen für ein besonderes Kirchentagsradio aus Dresden sorgen. „heavenraDIO ist vor Ort, wenn auf dem Kirchentag über den Glauben diskutiert wird, Prominente zu Besuch sind, wenn auf den Bühnen die großen Konzerte steigen oder wenn Jugendgruppen aus ganz Deutschland sich treffen, austauschen und feiern“ – freut sich Oberkirchenrat Udo Hahn, Leiter des Referates „Medien und Publizistik“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover. „Mit diesem Projekt leisten wir einen Beitrag zur wichtigen Förderung des journalistischen Nachwuchses und stärken zugleich die Kommunikation des Kirchentagsgeschehens.“ Die Beiträge der Jungreporter werden täglich im Programm von heavenraDIO zu hören sein, außerdem kann der Nachwuchs den privaten Radioveranstaltern in Deutschland zuliefern, wenn diese vom Kirchentag berichten.
Die Nachwuchsreporter erhalten vor ihrem Einsatz auf dem Kirchentag einen professionellen Einstiegsworkshop zur Vermittlung der wichtigsten radio-journalistischen Grundkenntnisse. Dort lernen sie, wie Interviews geführt oder Reportagen fürs Radio gemacht werden. „Wir wollen jungen Menschen eine Chance geben, die unbedingt ins Radio möchten, damit sie später bessere Chancen auf ein Volontariat haben“ – erklärt Andreas Fauth, stellvertretender Vorsitzender der aer und Initiator des Ausbildungsprojekts. Während des Kirchentags bekommen die Jungreporter Feedback auf ihre Arbeit von den Profis aus den evangelischen Privatfunkredaktionen.
Ab sofort können sich interessierte Jugendliche, die von einem Job beim Radio träumen, bewerben: Die Teilnehmer sollten zwischen 16 und 24 Jahre alt sein, hohes (radio-) journalistisches Interesse mitbringen, über erste mediale Erfahrungen verfügen und interessiert an religiösen Fragen und Themen sein. Die Bewerbung sollte neben einem Lebenslauf auch erste Arbeitsproben umfassen und ist online zu richten an die aer, Stichwort „heavenradio on air“, nachwuchsreporter@heavenradio.net. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2011. Eine Jury entscheidet dann über alle eingegangenen Bewerbungen.
„heavenradio on air“ ist ein Projekt der aer und wird unterstützt von der evangelischen Hörfunkschule Frankfurt.
 Raphael Timm, Volontär der Privatfunkagentur, Frankfurt am Main
Radio-Ikone Werner Reinke bei “Redakteur im Verhör”
1. Dezember 2010, Allgemein
777 mal „Hitparade International“ – so oft hat Radio-Ikone Werner Reinke die Kult-Sendung im Hessischen Rundfunk moderiert. 9 Jahre war er Stadionsprecher beim American Football-Team „Frankfurt Galaxy“, 6 Jahre war er Station Voice von hr3, 5 Wochen hat er für die Privatpilotenlizenz gebraucht, 4 Stunden ist er donnerstags und 3 Stunden samstags auf Sendung. Angefangen hat seine Radio-Karriere bei Radio Bremen. Vor knapp 40 Jahren kam er zum Hessischen Rundfunk – und da ist er bis heute on air. Und jeder in Hessen kennt seine Stimme.
Am Montag, den 13. Dezember 2010, um 19:30 Uhr ist Werner Reinke bei „Redakteur im Verhör“ zu Gast und berichtet von seiner langen und spannenden Laufbahn. Zahlreiche berühmte Künstler hatte er schon bei sich im Studio, unzählige Interviews hat er geführt und auch viele technische Pannen musste er meistern. Alles in allem eine Bilderbuchkarriere. Aber im „Kreuzverhör“ muss er auch Rede und Antwort stehen, wann es mal nicht so gut lief: Welche Frage hätte er besser nicht gestellt? Wann war er auf der falschen Fährte? Womit hat er heute noch Bauchschmerzen?
„Redakteur im Verhör“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des DJV Hessen gemeinsam mit der Hörfunkschule Frankfurt. Zweimal im Jahr stehen Promis aus den Medien im Kreuzverhör. Dabei können sich junge Journalisten und erfahrene Medienmacher kennenlernen und austauschen. DJV und Hörfunkschule wollen so Nachwuchsjournalisten unterstützen und eine qualitativ hochwertige Ausbildung fördern. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos!
Berufsinformationstag „Dein Start in die Medien“
21. November 2010, Allgemein
Die Praktikumsplätze sind bereits vergeben, auf eine Volontariatsstelle bewerben sich Hunderte, die freie Mitarbeit ist heiß begehrt und schlecht bezahlt – die Lage auf dem Medienmarkt ist nicht gerade rosig, das Interesse an einem Job in den Medien trotzdem ungebrochen. Irgendwas mit Medien soll’s meist sein.
Wie der Start in die Medien gelingt, soll der Berufsinformationstag von Hessischem Rundfunk, Frankfurter Rundschau und der evangelischen Hörfunkschule Frankfurt zeigen. Schüler und Studenten sind eingeladen, sich über Jobs bei Radio, Fernsehen, Zeitung und Internet zu informieren. Am Dienstag, den 30. November, stellen Journalisten ihren Beruf vor und berichten aus dem Redaktionsalltag. Außerdem geben sie Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung.
Es ist der Traum eines jeden angehenden Printjournalisten: eine Volontariatsstelle bei einer großen deutschen Tageszeitung. Marie-Sophie Adeoso und Felix Helbig haben sich diesen Traum erfüllt. Sie machen gerade ihre Ausbildung zur Redakteurin bzw. zum Redakteur bei der Frankfurter Rundschau. Wie sie das geschafft haben, erzählen sie gleich zu Beginn des Berufsinformationstages. Anschließend stellt Andreas Fauth, Leiter der Hörfunkschule Frankfurt, den Job des Radiomachers vor und gibt Tipps, wie ein erfolgreicher Start gelingen kann. Nach einer Führung durch die Studios und Redaktionen des Hessischen Rundfunks erklärt Karsten Kähler, Personalreferent beim hr, wie eine gute Bewerbung aussieht und was Bewerber unbedingt beachten müssen, um die Tür zur ARD geöffnet zu bekommen.
Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie an Studierende aller Fachrichtungen. Die Teilnahme am Berufsinformationstag ist kostenlos, eine Anmeldung unter info@hoerfunkschule-frankfurt.de aber erforderlich.
Los geht’s am Dienstag, den 30. November 2010, von 10:00 bis etwa 17:00 Uhr. Der Tag beginnt in der Hörfunkschule Frankfurt im gemeinnützigen evangelischen Medienhaus. Anschließend geht es im Hessischen Rundfunk weiter.
Hörfunkschule präsentiert sich auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg
28. Juli 2010, Allgemein
Einmal im Jahr trifft sich die Radiobranche in Nürnberg, um über Entwicklungen am Markt, Neuigkeiten in der Branche und die über die Zukunft des Radios zu beraten. In Vorträgen erläutern Programmverantwortliche ihre Strategien, in Workshops diskutieren Praktiker aktuelle Trends. Auf der Medienbörse hat sich neben Radiosendern, Beratern und Initiativen auch die Hörfunkschule Frankfurt präsentiert und aktuelle Projekte vorgestellt. Rund 1100 Teilnehmer waren Anfang Juli in der Messe Nürnberg zu Besuch, darunter auch Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Die Lokalrundfunktage sind ein Fachkongress für den regionalen und lokalen Rundfunk, der von der Bayerischen Medien-Service-Gesellschaft mbH in mit Unterstützung der BLM veranstaltet wird.


Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (Bildmitte), mit Andreas Fauth (links) und Johan Helmer Hein (rechts) von der Hörfunkschule Frankfurt auf den Lokalrundfunktagen 2010 in Nürnberg.
http://www.lokalrundfunktage.de
Deutscher Journalistenverband Hessen zertifiziert studien- und berufsbegleitende Radioausbildung in der Hörfunkschule Frankfurt
15. Juli 2010, Allgemein
„Breit aufstellen“ – diese Devise gilt gerade für Journalisten. Neben Block und Bleistift gehört das Aufnahmegerät schon fast zum Standard-Equipment beim Printredakteur. Immer öfter auch die VJ-Kamera. Zeitungen und Zeitschriften liefern mit Mitschnitten, Audio- und Videodateien einen Mehrwert auf der eigenen Homepage: „Das vollständige Interview können Sie sich online anhören“. Daneben gibt es Podcasts und Video-Blogs. Darauf müssen sich Reporter und Redakteure einstellen. Eine multimediale Aus- und Fortbildung wird immer wichtiger. Daher bietet die Hörfunkschule Frankfurt das Ausbildungsprogramm „Radiojournalismus“ an, das vom Deutschen Journalistenverband Hessen zertifiziert ist.
„Die Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen werden immer größer, die meisten müssen gleich mehrere Mediengattungen auf einmal beherrschen. Das will gelernt sein! Deswegen ist eine qualifizierte Aus- und Fortbildung so wichtig, sie ist unerlässlich für guten Journalismus. Der DJV Hessen unterstützt deshalb dieses Ausbildungsprogramm.“, begründet Hans Ulrich Heuser, Vorsitzender des DJV Hessen, das Vorhaben.
Das Ausbildungsprogramm richtet sich an Studierende und Journalisten im Print- und Onlinebereich, die sich parallel zu ihren anderen Aufgaben für den Hörfunk aus- und fortbilden möchten. Das Ausbildungsprogramm kann auch bimedial erfolgen, ergänzt um einen tiefen Einblick in den Videojournalismus. Die Auswahl der fünf Workshops erfolgt in einem persönlichen Coaching-Gespräch. Der DJV Hessen vergibt zusammen mit der Hörfunkschule Frankfurt am Ende der Ausbildung ein Zertifikat. Voraussetzung für die Teilnahme am Ausbildungsprogramm sind journalistische Vorkenntnisse in den Medien.
Qualität und Qualifikation – Was braucht der Journalismus?
13. Juli 2010, Allgemein
Journalismus braucht Medien, aber brauchen die Medien noch Journalismus? Im Web 2.0 machen wir alles selbst, die Radios machen gute Laune und die Zeitungen machen immer weniger: Ist Qualität noch der Weg zum Erfolg oder hat Erfolg eine neue Qualität? Warum sehr gute Qualifikation der Weg in die Medien bleiben muss und warum ohne qualifizierte Journalisten die Medien nicht funktionieren, das ist Thema der
MEDIENHAUS Netzwerk-Tagung am 4. und 5. September 2010 in der Hörfunkschule Frankfurt.
Als Referentinnen und Referenten sind zu Gast:
• Werner D’Inka Mitherausgeber der FAZ und Präsident des Frankfurter Presseclub e.V.
• Wolfgang Kiesel Printjournalist und Dozent für Selbstmarketing junger Journalisten, Deutscher Journalisten-Verband (DJV )
• Yvonne Malak Radio-Programmberatung und Coaching, „my radio”
• Heiko Konrad Leiter Aus- und Fortbildung, Hessischer Rundfunk
• Nicole Wittig Schweizer Ausbildungskanal „Radio 105“ und Dozentin Zürcher Hochschule Winterthur
• Udo Seiwert-Fauti Hörfunkjournalist (z. B. bbc, ARD) und Mitbegründer der Initiative „Fair Radio“
• Dennis Horn Hörfunkjournalist (z. B. WDR 1LIVE und hr you-fm) und Coach
Die Tagung beginnt am Samstag, den 4. September, um 11:00 Uhr und endet am Sonntag, den 5. September, gegen 15:00 Uhr. Am Samstagabend feiern wir ein Sommerfest im Hof des Medienhauses. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Anmelden können Sie sich per E-Mail an seminare@ev-medienhaus.de. Die Teilnahme kostet nur 80,00 Euro, Schüler und Studenten bekommen 50 Prozent Ermäßigung.
Hörfunkschule bittet Marco Schreyl ins Kreuzverhör
7. Mai 2010, Allgemein
Was hat die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ mit Journalismus zu tun? Was ist in den Medien wichtiger: Unterhaltung oder Information? Und kommen sich RTL und hr1 nicht in die Quere? Das soll Moderator Marco Schreyl im Kreuzverhör beantworten.
Bei „Redakteur im Verhör“ muss sich Marco Schreyl den Fragen von Moderator Andreas Bursche (WDR 1LIVE) stellen – auch den unangenehmen Fragen: Was war sein größter Fehler vor dem Mikrofon oder vor der Kamera? Womit lässt sich heute in den Medien mehr Geld verdienen: mit seichter Unterhaltung oder mit investigativem Journalismus? Und was davon ist für eine Medienlandschaft eigentlich wichtiger?
Marco Schreyl moderiert bei RTL die Castingshows DSDS und „Das Supertalent“, außerdem Sportveranstaltungen wie die Handball-WM. Vorher hat er die Boulevard-Sendung „hallo deutschland“ im ZDF präsentiert. Außerdem macht er Radio beim Hessischen Rundfunk: bis vor kurzem beim hr1-Morgenmagazin „Start“, seit Mai bei der Sendung „Meridian“, außerdem beim „hr1-Talk“.
Am Montag, den 14. Juni 2010, ab 19:00 Uhr ist Marco Schreyl der „Redakteur im Verhör“ in der Hörfunkschule Frankfurt im gemeinnützigen evangelischen Medienhaus. Zusammen mit dem Publikum aus jungen Journalisten klopft „Verhör-Spezialist“ Andreas Bursche die Karriere von Schreyl ab: Wie hat er den Start in die Medien geschafft? Was rät er dem journalistischen Nachwuchs von heute? Was war sein größter Wurf, womit hat er heute noch Bauchschmerzen?
„Redakteur im Verhör“ ist eine Veranstaltung der Hörfunkschule Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalisten Verband in Hessen (DJV Hessen). Dabei kommen junge Journalisten mit „alten Hasen“ zusammen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und voneinander zu lernen. Denn Kontakte sind in den Medien das A und O. Im Anschluss an das „Verhör“ gibt es deshalb die Gelegenheit, bei einem Glas Wein zu netzwerken. Der Eintritt ist kostenlos.
Ziel der Hörfunkschule ist es, einen qualitativ hochwertigen, kritischen und unabhängigen Radiojournalismus zu fördern und junge Menschen auf einen Job in den Medien vorzubereiten. Die Schule bietet ein breit gefächertes Workshopprogramm und verschiedene Ausbildungsprojekte für Nachwuchsjournalisten an.
Im Anschluss an das „Verhör“ wird das WM-Spiel Italien gegen Paraguay auf Großbildleinwand übertragen. Vielleicht mit einem Live-Kommentar vom Sportreporter Marco Schreyl?!
Ausbildungsradio startet auf UKW 92,9
22. Februar 2010, Allgemein
„Du weißt, was läuft!“ – der Claim ist buchstäblich Programm. Denn das Ausbildungsradio „rockfun24“ berichtet ab dem 28. Februar über alles, was in Frankfurt von Belang ist. Zwei Wochen lang machen rund 70 Nachwuchsjournalisten ein junges, intelligentes Programm aus und für Frankfurt. Die Sportredakteure begleiten die Spiele von Eintracht, Lions und Skyliners und die Kulturredaktion macht sich auf die Suche nach den Highlights am Museumsufer. Die Nachrichtenredaktion behält den Umbau der Altstadt ebenso im Blick wie den Neubau der Europäischen Zentralbank. Die Reporter sind zwischen Campus Westend, Bankenturm und Alte Oper unterwegs. „Das Ausbildungsradio will einen Blick darauf werfen, was Jugendliche in unserer Stadt bewegt“, schreibt die Schirmherrin, Oberbürgermeisterin Petra Roth, in ihrem Grußwort.
Die 24-jährige Moderatorin Sarah-Lisa Angress muss sich während des Ausbildungsradios daran gewöhnen, früh aufzustehen. Ab 5:00 Uhr morgens ist sie mit der „Early Morningshow“ live auf Sendung. „Ich habe mir erstmal einen zweiten Wecker zugelegt“, erzählt sie von ihren Vorbereitungen. Das ist aber längst nicht alles: vor dem Sendestart hat sie gelernt, O-Töne zu schneiden, Texte fürs Radio zu schreiben und das Mischpult zu bedienen. Für zwei Wochen wird die Studentin aus Marburg die Uni-Bibliothek mit dem Hörfunkstudio tauschen.
Ihr Kollege Tobias Weiler trägt während des Ausbildungsradios den „längsten Morgenrock in Hessen“ – so der Titel seiner Show, die von 7:00 bis 12:00 Uhr auf Sendung ist. Tobias Weiler, 25 Jahre alt, studiert an der Frankfurter Goethe-Uni Germanistik sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaften. Nach seinem Studium will er einen Job beim Radio ergattern. „Um meine Chancen bei der Bewerbung zu erhöhen, mache ich beim Ausbildungsradio mit“, erläutert er seine Motivation, „denn hier lerne ich schon alles, was ich später können muss.“
Das Ausbildungsradio begleitet dieses Jahr die 4. SchulKinoWochen in Hessen. Die rockfun24-Reporter sind dabei, wenn der Kinosaal zum Klassenzimmer wird: Sie begleiten Schulklassen beim Kinobesuch, interviewen Schauspieler und Regisseure und stellen Frankfurter Kinos und ihr Programm vor. Außerdem produzieren sie von jedem Streifen, der bei den SchulKinoWochen läuft, eine Filmkritik – das sind immerhin 39. Zu hören ab 19:00 Uhr in der Sendung „Most wanted“ mit Fabian Hamm.
„Kino und Co. spielt beim Programm des diesjährigen Ausbildungsradios eine große Rolle“, sagt Andreas Fauth. Er leitet die Hörfunkschule Frankfurt im gemeinnützigen evangelischen Medienhaus, die das Ausbildungsradio als Praxisprojekt für Nachwuchsjournalisten anbietet. „Selbstverständlich sind wir aber auch dabei, wenn das Stadtparlament oder die IHK Entscheidungen treffen. Im Mittagsmagazin und in der Nachmittagssendung ‚flash’ beleuchten wir alle wichtigen Themen des Tages.“ Dafür sind rund 70 junge Journalisten von morgens bis abends im Einsatz.
Hörfunkschule Frankfurt feiert Auftakt mit ZDF-Moderator Steffen Seibert
17. November 2009, Allgemein
Vor rund 100 Gästen aus Medien, Kirche und Politik ist am Montag die evangelische HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT eröffnet worden. Prominenter Gast war Steffen Seibert (ZDF-Moderator von „heute“ und „heute-journal“), der sich am Abend auf der ersten Veranstaltung der neuen Schule als „Redakteur im Verhör“ schlagen musste. Er stellte sich den kritischen Fragen von Jungjournalisten und Profis, die mehr über seine journalistische Karriere erfahren wollten.
Zuvor eröffnete Gunnar Töpfer (hr3) die Hörfunkschule unter dem Dach des gemeinnützigen evangelischen Medienhauses in Frankfurt. Töpfer diskutierte mit drei Jungjournalistinnen über ihren Start in die Medien. Unter ihnen die 25-jährige Lilith Becker aus Darmstadt, die als „Radiotalent“ am ersten Ausbildungsprojekt teilgenommen hatte: „Radiotalente hat mir Orientierung gegeben und mich aus den Startlöchern auf die Rennbahn befördert“ – berichtete die junge Journalistin, die schon für den WDR in Wuppertal und den HR gearbeitet hat. Heute ist sie an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin.
„Wir knüpfen mit der HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT an den guten Erfahrungen aus dieser Zeit an“ erklärt der Leiter der Schule, Andreas Fauth: „Unser Haus bildet seit rund 10 Jahren junge Journalisten fürs Radio aus, diese Arbeit wollen wir mit der Hörfunkschule jetzt auf eine breitere Basis stellen.“
Die neue Hörfunkschule möchte jungen Menschen bei ihrem Start ins Radiogeschäft helfen und erfahrenen Radiomachern neue Impulse geben. Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Referenten aus dem öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk bringen das passende „Know How“ mit. Unter ihnen Andreas Bursche (WDR 1LIVE) und Mathias Münch (Hessischer Rundfunk), die beide die Patenschaft für die neue Hörfunkschule übernommen haben. Damit unterscheidet sich die Schule deutlich von anderen privaten Anbietern: „Wir möchten einen unabhängigen, kritischen Journalismus fördern“, so Fauth am Montagabend. „Deshalb arbeiten wir von Anfang an mit möglichst vielen Sendern zusammen, um uns nicht von einzelnen abhängig zu machen.“
Besonderen Wert legt die Hörfunkschule auf praktische Erfahrungen: Bei regelmäßigen „Ausbildungsradios“ gehen die Hörfunkschüler selbst „on air“ und produzieren in einer Lernredaktion ihr eigenes Radio.
„Redakteur im Verhör“ mit ZDF-Moderator Steffen Seibert
13. November 2009, Allgemein
Die neu gegründete Hörfunkschule Frankfurt des gemeinnützigen evangelischen Medienhauses hat ihre Arbeit aufgenommen. Den Auftakt macht die Veranstaltung „Redakteur im Verhör“ am 16. November 2009, bei der sich ZDF-Moderator Steffen Seibert den kritischen Fragen junger Journalisten stellen muss. Gunnar Töpfer, Moderator beim Hessischen Rundfunk (hr3), nimmt den erfahrenen Medienmacher Seibert ins „Kreuzverhör“.
Gemeinsam mit dem Publikum klopft Töpfer die Karriere von Seibert ab – auch mit unangenehmen Fragen: Wann sind Sie zu weit gegangen? Welche Frage hätten Sie besser nicht gestellt? Womit haben Sie heute noch Bauchschmerzen?
„Redakteur im Verhör“ ist eine Veranstaltung der neuen Hörfunkschule in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalisten Verband in Hessen. Dabei kommen junge Journalisten mit „alten Hasen“ zusammen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und voneinander zu lernen. Denn Kontakte sind in den Medien das A und O. Im Anschluss an das „Verhör“ gibt es deshalb die Gelegenheit zum Netzwerken bei einem Glas Wein. Der Eintritt ist kostenlos.
Neben Networking-Treffen bietet die neue Hörfunkschule Frankfurt ein breit gefächertes Seminarprogramm für Radiojournalisten an. Das Programm umfasst Workshops zu sämtlichen Arbeitsbereichen beim Radio: Von journalistischen Beitragsformen über Moderation bis hin zur Technik.
Im nächsten Jahr steht zum Beispiel ein Tagesseminar zur „Morningshow im Radio“ auf dem Programm, das von hr3-Frühmoderator Tobias Kämmerer geleitet wird. Ein weiteres Seminar dreht sich um „Comedy im Radio“ – ZDF-Redakteur Tim Engelmann, Autor von erfolgreichen Comedy-Serien wie „Bodo Bach“, erklärt den Werkzeugkasten des Komischen und gibt Tipps für Scherz, Satire und Ironie. Daneben gibt es auch einen dreitägigen Crashkurs für angehende Videojournalisten mit Olaf Jahnke, der auch in der ARD.ZDF medienakademie den VJ-Nachwuchs schult.
Besonderen Wert legt die neue Hörfunkschule auf praktische Erfahrung. Deswegen bietet sie allen Schülern einen Platz in der Lernredaktion des Ausbildungsradios an, das einmal im Jahr live auf Sendung geht.
Ziel der neuen Hörfunkschule ist es, einen qualitativ hochwertigen, kritischen und unabhängigen Radiojournalismus zu fördern und junge Menschen auf einen Job in den Medien vorzubereiten.
Mit Andreas Bursche vom Westdeutschen Rundfunk (WDR 1LIVE) und Mathias Münch vom Hessischen Rundfunk (hr-Fernsehen und hr3) hat die neue Hörfunkschule zwei im Radiogeschäft prominente Paten gewinnen können.
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