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Hörfunkschule präsentiert sich auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg

28. Juli 2010, Allgemein

Einmal im Jahr trifft sich die Radiobranche in Nürnberg, um über Entwicklungen am Markt, Neuigkeiten in der Branche und die über die Zukunft des Radios zu beraten. In Vorträgen erläutern Programmverantwortliche ihre Strategien, in Workshops diskutieren Praktiker aktuelle Trends. Auf der Medienbörse hat sich neben Radiosendern, Beratern und Initiativen auch die Hörfunkschule Frankfurt präsentiert und aktuelle Projekte vorgestellt. Rund 1100 Teilnehmer waren Anfang Juli in der Messe Nürnberg zu Besuch, darunter auch Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Die Lokalrundfunktage sind ein Fachkongress für den regionalen und lokalen Rundfunk, der von der Bayerischen Medien-Service-Gesellschaft mbH in mit Unterstützung der BLM veranstaltet wird.

Lokalrundfunktage 2010

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (Bildmitte), mit Andreas Fauth (links) und Johan Helmer Hein (rechts) von der Hörfunkschule Frankfurt auf den Lokalrundfunktagen 2010 in Nürnberg.

http://www.lokalrundfunktage.de

Deutscher Journalistenverband Hessen zertifiziert studien- und berufsbegleitende Radioausbildung in der Hörfunkschule Frankfurt

15. Juli 2010, Allgemein

„Breit aufstellen“ – diese Devise gilt gerade für Journalisten. Neben Block und Bleistift gehört das Aufnahmegerät schon fast zum Standard-Equipment beim Printredakteur. Immer öfter auch die VJ-Kamera. Zeitungen und Zeitschriften liefern mit Mitschnitten, Audio- und Videodateien einen Mehrwert auf der eigenen Homepage: „Das vollständige Interview können Sie sich online anhören“. Daneben gibt es Podcasts und Video-Blogs. Darauf müssen sich Reporter und Redakteure einstellen. Eine multimediale Aus- und Fortbildung wird immer wichtiger. Daher bietet die Hörfunkschule Frankfurt das Ausbildungsprogramm „Radiojournalismus“ an, das vom Deutschen Journalistenverband Hessen zertifiziert ist.

„Die Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen werden immer größer, die meisten müssen gleich mehrere Mediengattungen auf einmal beherrschen. Das will gelernt sein! Deswegen ist eine qualifizierte Aus- und Fortbildung so wichtig, sie ist unerlässlich für guten Journalismus. Der DJV Hessen unterstützt deshalb dieses Ausbildungsprogramm.“, begründet Hans Ulrich Heuser, Vorsitzender des DJV Hessen, das Vorhaben.

Das Ausbildungsprogramm richtet sich an Studierende und Journalisten im Print-  und Onlinebereich, die sich parallel zu ihren anderen Aufgaben für den Hörfunk aus- und fortbilden möchten. Das Ausbildungsprogramm kann auch bimedial erfolgen, ergänzt um einen tiefen Einblick in den Videojournalismus. Die Auswahl der fünf Workshops erfolgt in einem persönlichen Coaching-Gespräch. Der DJV Hessen vergibt zusammen mit der Hörfunkschule Frankfurt am Ende der Ausbildung ein Zertifikat. Voraussetzung für die Teilnahme am Ausbildungsprogramm sind journalistische Vorkenntnisse in den Medien.

Qualität und Qualifikation – Was braucht der Journalismus?

13. Juli 2010, Allgemein

Journalismus braucht Medien, aber brauchen die Medien noch Journalismus? Im Web 2.0 machen wir alles selbst, die Radios machen gute Laune und die Zeitungen machen immer weniger: Ist Qualität noch der Weg zum Erfolg oder hat Erfolg eine neue Qualität? Warum sehr gute Qualifikation der Weg in die Medien bleiben muss und warum ohne qualifizierte Journalisten die Medien nicht funktionieren, das ist Thema der

MEDIENHAUS Netzwerk-Tagung am 4. und 5. September 2010 in der Hörfunkschule Frankfurt.

Als Referentinnen und Referenten sind zu Gast:

• Werner D’Inka Mitherausgeber der FAZ und Präsident des Frankfurter Presseclub e.V.
• Wolfgang Kiesel Printjournalist und Dozent für Selbstmarketing junger Journalisten, Deutscher Journalisten-Verband (DJV )
• Yvonne Malak Radio-Programmberatung und Coaching, „my radio”
• Heiko Konrad Leiter Aus- und Fortbildung, Hessischer Rundfunk
• Nicole Wittig Schweizer Ausbildungskanal „Radio 105“ und Dozentin Zürcher Hochschule Winterthur
• Udo Seiwert-Fauti Hörfunkjournalist (z. B. bbc, ARD) und Mitbegründer der Initiative „Fair Radio“
• Dennis Horn Hörfunkjournalist (z. B. WDR 1LIVE und hr you-fm) und Coach

Die Tagung beginnt am Samstag, den 4. September, um 11:00 Uhr und endet am Sonntag, den 5. September, gegen 15:00 Uhr. Am Samstagabend feiern wir ein Sommerfest im Hof des Medienhauses. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Anmelden können Sie sich per E-Mail an seminare@ev-medienhaus.de. Die Teilnahme kostet nur 80,00 Euro, Schüler und Studenten bekommen 50 Prozent Ermäßigung.

Hörfunkschule bittet Marco Schreyl ins Kreuzverhör

7. Mai 2010, Allgemein

Was hat die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ mit Journalismus zu tun? Was ist in den Medien wichtiger: Unterhaltung oder Information? Und kommen sich RTL und hr1 nicht in die Quere? Das soll Moderator Marco Schreyl im Kreuzverhör beantworten.

Bei „Redakteur im Verhör“ muss sich Marco Schreyl den Fragen von Moderator Andreas Bursche (WDR 1LIVE) stellen – auch den unangenehmen Fragen: Was war sein größter Fehler vor dem Mikrofon oder vor der Kamera? Womit lässt sich heute in den Medien mehr Geld verdienen: mit seichter Unterhaltung oder mit investigativem Journalismus? Und was davon ist für eine Medienlandschaft eigentlich wichtiger?

Marco Schreyl moderiert bei RTL die Castingshows DSDS und „Das Supertalent“, außerdem Sportveranstaltungen wie die Handball-WM. Vorher hat er die Boulevard-Sendung „hallo deutschland“ im ZDF präsentiert. Außerdem macht er Radio beim Hessischen Rundfunk: bis vor kurzem beim hr1-Morgenmagazin „Start“, seit Mai bei der Sendung „Meridian“, außerdem beim „hr1-Talk“.

Am Montag, den 14. Juni 2010, ab 19:00 Uhr ist Marco Schreyl der „Redakteur im Verhör“ in der Hörfunkschule Frankfurt im gemeinnützigen evangelischen Medienhaus. Zusammen mit dem Publikum aus jungen Journalisten klopft „Verhör-Spezialist“ Andreas Bursche die Karriere von Schreyl ab: Wie hat er den Start in die Medien geschafft? Was rät er dem journalistischen Nachwuchs von heute? Was war sein größter Wurf, womit hat er heute noch Bauchschmerzen?

„Redakteur im Verhör“ ist eine Veranstaltung der Hörfunkschule Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalisten Verband in Hessen (DJV Hessen). Dabei kommen junge Journalisten mit „alten Hasen“ zusammen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und voneinander zu lernen. Denn Kontakte sind in den Medien das A und O. Im Anschluss an das „Verhör“ gibt es deshalb die Gelegenheit, bei einem Glas Wein zu netzwerken. Der Eintritt ist kostenlos.

Ziel der Hörfunkschule ist es, einen qualitativ hochwertigen, kritischen und unabhängigen Radiojournalismus zu fördern und junge Menschen auf einen Job in den Medien vorzubereiten. Die Schule bietet ein breit gefächertes Workshopprogramm und verschiedene Ausbildungsprojekte für Nachwuchsjournalisten an.

Im Anschluss an das „Verhör“ wird das WM-Spiel Italien gegen Paraguay auf Großbildleinwand übertragen. Vielleicht mit einem Live-Kommentar vom Sportreporter Marco Schreyl?!

Ausbildungsradio startet auf UKW 92,9

22. Februar 2010, Allgemein

„Du weißt, was läuft!“ – der Claim ist buchstäblich Programm. Denn das Ausbildungsradio „rockfun24“ berichtet ab dem 28. Februar über alles, was in Frankfurt von Belang ist. Zwei Wochen lang machen rund 70 Nachwuchsjournalisten ein junges, intelligentes Programm aus und für Frankfurt. Die Sportredakteure begleiten die Spiele von Eintracht, Lions und Skyliners und die Kulturredaktion macht sich auf die Suche nach den Highlights am Museumsufer. Die Nachrichtenredaktion behält den Umbau der Altstadt ebenso im Blick wie den Neubau der Europäischen Zentralbank. Die Reporter sind zwischen Campus Westend, Bankenturm und Alte Oper unterwegs. „Das Ausbildungsradio will einen Blick darauf werfen, was Jugendliche in unserer Stadt bewegt“, schreibt die Schirmherrin, Oberbürgermeisterin Petra Roth, in ihrem Grußwort.

Die 24-jährige Moderatorin Sarah-Lisa Angress muss sich während des Ausbildungsradios daran gewöhnen, früh aufzustehen. Ab 5:00 Uhr morgens ist sie mit der „Early Morningshow“ live auf Sendung. „Ich habe mir erstmal einen zweiten Wecker zugelegt“, erzählt sie von ihren Vorbereitungen. Das ist aber längst nicht alles: vor dem Sendestart hat sie gelernt, O-Töne zu schneiden, Texte fürs Radio zu schreiben und das Mischpult zu bedienen. Für zwei Wochen wird die Studentin aus Marburg die Uni-Bibliothek mit dem Hörfunkstudio tauschen.

Ihr Kollege Tobias Weiler trägt während des Ausbildungsradios den „längsten Morgenrock in Hessen“ – so der Titel seiner Show, die von 7:00 bis 12:00 Uhr auf Sendung ist. Tobias Weiler, 25 Jahre alt, studiert an der Frankfurter Goethe-Uni Germanistik sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaften. Nach seinem Studium will er einen Job beim Radio ergattern. „Um meine Chancen bei der Bewerbung zu erhöhen, mache ich beim Ausbildungsradio mit“, erläutert er seine Motivation, „denn hier lerne ich schon alles, was ich später können muss.“

Das Ausbildungsradio begleitet dieses Jahr die 4. SchulKinoWochen in Hessen. Die rockfun24-Reporter sind dabei, wenn der Kinosaal zum Klassenzimmer wird: Sie begleiten Schulklassen beim Kinobesuch, interviewen Schauspieler und Regisseure und stellen Frankfurter Kinos und ihr Programm vor. Außerdem produzieren sie von jedem Streifen, der bei den SchulKinoWochen läuft, eine Filmkritik – das sind immerhin 39. Zu hören ab 19:00 Uhr in der Sendung „Most wanted“ mit Fabian Hamm.

„Kino und Co. spielt beim Programm des diesjährigen Ausbildungsradios eine große Rolle“, sagt Andreas Fauth. Er leitet die Hörfunkschule Frankfurt im gemeinnützigen evangelischen Medienhaus, die das Ausbildungsradio als Praxisprojekt für Nachwuchsjournalisten anbietet. „Selbstverständlich sind wir aber auch dabei, wenn das Stadtparlament oder die IHK Entscheidungen treffen. Im Mittagsmagazin und in der Nachmittagssendung ‚flash’ beleuchten wir alle wichtigen Themen des Tages.“ Dafür sind rund 70 junge Journalisten von morgens bis abends im Einsatz.

Hörfunkschule Frankfurt feiert Auftakt mit ZDF-Moderator Steffen Seibert

17. November 2009, Allgemein

Vor rund 100 Gästen aus Medien, Kirche und Politik ist am Montag die evangelische HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT eröffnet worden. Prominenter Gast war Steffen Seibert (ZDF-Moderator von „heute“ und „heute-journal“), der sich am Abend auf der ersten Veranstaltung der neuen Schule als „Redakteur im Verhör“ schlagen musste. Er stellte sich den kritischen Fragen von Jungjournalisten und Profis, die mehr über seine journalistische Karriere erfahren wollten.

Zuvor eröffnete Gunnar Töpfer (hr3) die Hörfunkschule unter dem Dach des gemeinnützigen evangelischen Medienhauses in Frankfurt. Töpfer diskutierte mit drei Jungjournalistinnen über ihren Start in die Medien. Unter ihnen die 25-jährige Lilith Becker aus Darmstadt, die als „Radiotalent“ am ersten Ausbildungsprojekt teilgenommen hatte: „Radiotalente hat mir Orientierung gegeben und mich aus den Startlöchern auf die Rennbahn befördert“ – berichtete die junge Journalistin, die schon für den WDR in Wuppertal und den HR gearbeitet hat. Heute ist sie an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin.

„Wir knüpfen mit der HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT an den guten Erfahrungen aus dieser Zeit an“ erklärt der Leiter der Schule, Andreas Fauth: „Unser Haus bildet seit rund 10 Jahren junge Journalisten fürs Radio aus, diese Arbeit wollen wir mit der Hörfunkschule jetzt auf eine breitere Basis stellen.“

Die neue Hörfunkschule möchte jungen Menschen bei ihrem Start ins Radiogeschäft helfen und erfahrenen Radiomachern neue Impulse geben. Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Referenten aus dem öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk bringen das passende „Know How“ mit. Unter ihnen Andreas Bursche (WDR 1LIVE) und Mathias Münch (Hessischer Rundfunk), die beide die Patenschaft für die neue Hörfunkschule übernommen haben. Damit unterscheidet sich die Schule deutlich von anderen privaten Anbietern: „Wir möchten einen unabhängigen, kritischen Journalismus fördern“, so Fauth am Montagabend. „Deshalb arbeiten wir von Anfang an mit möglichst vielen Sendern zusammen, um uns nicht von einzelnen abhängig zu machen.“

Besonderen Wert legt die Hörfunkschule auf praktische Erfahrungen: Bei regelmäßigen „Ausbildungsradios“ gehen die Hörfunkschüler selbst „on air“ und produzieren in einer Lernredaktion ihr eigenes Radio.

„Redakteur im Verhör“ mit ZDF-Moderator Steffen Seibert

13. November 2009, Allgemein

Die neu gegründete Hörfunkschule Frankfurt des gemeinnützigen evangelischen Medienhauses hat ihre Arbeit aufgenommen. Den Auftakt macht die Veranstaltung „Redakteur im Verhör“ am 16. November 2009, bei der sich ZDF-Moderator Steffen Seibert den kritischen Fragen junger Journalisten stellen muss. Gunnar Töpfer, Moderator beim Hessischen Rundfunk (hr3), nimmt den erfahrenen Medienmacher Seibert ins „Kreuzverhör“.

Gemeinsam mit dem Publikum klopft Töpfer die Karriere von Seibert ab – auch mit unangenehmen Fragen: Wann sind Sie zu weit gegangen? Welche Frage hätten Sie besser nicht gestellt? Womit haben Sie heute noch Bauchschmerzen?

„Redakteur im Verhör“ ist eine Veranstaltung der neuen Hörfunkschule in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalisten Verband in Hessen. Dabei kommen junge Journalisten mit „alten Hasen“ zusammen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und voneinander zu lernen. Denn Kontakte sind in den Medien das A und O. Im Anschluss an das „Verhör“ gibt es deshalb die Gelegenheit zum Netzwerken bei einem Glas Wein. Der Eintritt ist kostenlos.

Neben Networking-Treffen bietet  die neue Hörfunkschule Frankfurt ein breit gefächertes Seminarprogramm für Radiojournalisten an. Das Programm umfasst Workshops zu sämtlichen Arbeitsbereichen beim Radio:  Von journalistischen Beitragsformen über Moderation bis hin zur  Technik.

Im nächsten Jahr steht zum Beispiel ein Tagesseminar zur „Morningshow im Radio“ auf dem Programm, das von hr3-Frühmoderator Tobias Kämmerer geleitet wird. Ein weiteres Seminar dreht sich um „Comedy im Radio“ – ZDF-Redakteur Tim Engel­mann, Autor von erfolgreichen Comedy-Serien wie „Bodo Bach“, erklärt den Werk­zeug­kasten des Komischen und gibt Tipps für Scherz, Satire und Ironie. Daneben gibt es auch einen dreitägigen Crashkurs für angehende Videojournalisten mit Olaf Jahnke, der auch in der ARD.ZDF medienakademie den VJ-Nachwuchs schult.

Besonderen Wert legt die neue Hörfunkschule auf praktische Erfahrung. Deswegen bietet sie allen Schülern einen Platz in der Lernredaktion des Ausbildungsradios an, das einmal im Jahr live auf Sendung geht.

Ziel der neuen Hörfunkschule ist es, einen qualitativ hochwertigen, kritischen und unabhängigen Radiojournalismus zu fördern und junge Menschen auf einen Job in den Medien vorzubereiten.

Mit Andreas Bursche vom Westdeutschen Rundfunk (WDR 1LIVE) und Mathias Münch vom Hessischen Rundfunk (hr-Fernsehen und hr3) hat die neue Hörfunkschule zwei im Radiogeschäft prominente Paten gewinnen können.

 

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